#mausgerutscht: Realsatire der AfD nicht zu überbieten

Bonn (dspa) – Die Schrottpresse kapituliert vor der Realsatire der AfD. 

Nach der Aufregung um die Schießbefehl-Forderung der AfD sorgt nun die Erklärung der AfD Politikerin Beatrix von Storch für Spott: Sie sei auf der Tastatur ausgerutscht.

http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/panorama/AfD-Vize-erntet-viel-Spott-f%C3%BCr-Schie%C3%9Fbefehl-Erkl%C3%A4rung-article3180656.html

Die Redaktion der Schrottpresse hat lange beraten, wie solche Äußerungen satirisch zu verarbeiten seien und schließlich kapituliert. Die Äußerungen der AfD kann man nicht mehr ad absurdum führen, das hat die AfD schließlich schon vorweg erledigt. Es sind schlechte Tage für die deutsche Satire, wenn Forderungen von Parteien, die sich selber ernst nehmen, die von Satire-Institutionen (Schrottpresse, die PARTEI) an Absurdität überbieten. Und erst recht sind es schlechte Tage für die deutsche Politik.

NPD fordert Schussbefehl auf AfD-Wähler

Berlin (dspa) – Mehrere Mitglieder des NPD-Vorstandes fordern Schussbefehl auf AfD-Wähler, wegen Übernahme ureigener NPD-Ideen. Damit werbe die AfD der NPD Stammwähler ab, so die NPD. „Dies könne nicht toleriert werden und müsse mit entsprechender Härte beantwortet werden“.

Die NPD reagiert damit auf Forderungen der AfD, Flüchtlinge an der deutschen Grenze mit Waffengewalt aufzuhalten, sprich scharf auf Menschen zu schießen. In der Sache sei man sich zwar einig, folgert die NPD, das sei aber genau das Problem. „Es konn norrrr einen Kopierer gäben!“ intoniert die NPS-Spitze und meint damit wohl ca. 80 Jahre alte Ideen, die damals schon scheiße waren.

Donald Trump bestätigt Demenz-Diagnose

Washington (dspa) – Der Milliardär und republikanische Politiker Donald Trump machte am vergangenen Abend seine Demenz-Erkrankung publik. 

Trump verlas am vergangenen Abend bei einer Pressekonferenz nur eine kurze Stellungnahme, nach der er bereits seit fünf Jahren aufgrund seiner Demenz in Behandlung sei. Er gedenke jedoch weiterhin für das Präsidentschaftsamt zu kandidieren, schließlich sei das Publikum an seine krankheitsbedingten verbalen Aggressionen und logischen Brüche gewöhnt. Frei nach dem Credo des Geschäftsmannes werde er eine erfolgreiche Idee [seine Kandidatur] weiter ausschlachten, auch wenn sie noch so dumm sei.

Trump stellte entschieden fest, dass er nicht gedenke, sich für die verbalen Entgleisungen der vergangenen Wochen zu entschuldigen. Erstens könne er aufgrund seiner Krankheit nichts dafür und zweitens habe er schließlich erst durch seine Entgleisungen so viel politischen Erfolg gehabt. Mehr noch: Er gedenke, die medikamentöse Behandlung ab sofort abzusetzen, da die geschmacklosesten und dümmsten Sprüche bisher durch das Medikament noch unterdrückt würden und er diese dem begeisterten Publikum nicht länger vorenthalten wolle. Für seine Medienwirksamkeit sei er bereit, seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen.

Der Politiker hatte behauptet, dass der Deserteur Bowe Bergdahl ohne Gefängnisstrafe davon komme und dass illegale Einwanderer amerikanische Bürger vergewaltigt, zum Analverkehr gezwungen und gekillt hätten. Er hatte ein generelles Einreiseverbot für alle Muslime und eine Mauer über die gesamte Länge der Grenze zu Mexiko gefordert. Außerdem hatte er diverse Personen von öffentlichem Interesse persönlich beleidigt. Beispielsweise hatte er über die Sängerin und Schauspielerin Bette Midler gesagt: „Wenn sie mich sieht, kriecht sie mir in den Arsch. Sie ist ekelhaft.“ Von ähnlich hohem Niveau waren Aussagen gegenüber Heidi Klum („leider keine 10 mehr“), Angela Merkel („die Person, die Deutschland ruiniert“), Megyn Kelly („Aus ihren Augen kam Blut, Blut lief überall aus ihr heraus“, womit er hatte andeuten wollen, dass ihre kritischen Fragen bei einem Interview durch ihre Menstruation bedingt gewesen seien).

Die Schrottpresseagentur ist gespannt auf die neusten Bonmots des dadaistischen Künstlers Trump, einer Realsatirefigur mit großer Schlagkraft. Jedoch halten wir es für unwahrscheinlich, dass Herr Trump, mit oder ohne Medikamente, in der Lage ist, seine eigenen Aussagen noch groß zu toppen.

Zuwanderung: Wie rassistisch wollen wir sein?

70 Prozent der Flüchtlinge, die zu uns kommen, seien junge, allein reisende Männer. Ein Soziologe sagt, dass wir uns auf eine „Maskulinisierung“ des öffentlichen Raums einstellen sollten. Das klingt natürlich richtig schlimm. Dürfen männliche Flüchtlinge also keine Privatsphäre haben, sondern müssen „draussen rumlungern“? Zündelt Jan Fleischhauer nur mal wieder?

Zuerst macht Fleischhauer auf die Facebook-Seite von Katrin Göring-Eckardt aufmerksam. Dort stehe seit Anfang September das Foto eines etwa fünfjährigen Mädchens, „das den Betrachter aus großen Augen anblickt“ Zusammen mit der freien Meinungsäußerung „Refugees Welcome“ sei es ein herziges Bild eines Kindes, dass man an die Hand nehmen und an einen sicheren Ort bringen wolle, wenn man keine Seele aus Stein habe.

Als Kontrast dazu erwähnt Fleischhauer ein Flüchtlingsbild aus der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ von vergangener Woche. Dieses Foto sei in Berlin aufgenommen worden. Man sehe darauf Neuangekommene, die auf ihre Registrierung als Asylbewerber warteten – und es waren fast ausschließlich Männer, die sich an weißen Sperrgittern gelehnt die Zeit vertrieben.

Bislang spielt sich die Krise abseits der Innenstädte ab – und Herr Fleischhauer redet trotzdem drüber

Es sei nicht unwichtig, welche Bilder man im Kopf hat, wenn man über Flüchtlinge redet. Verantwortlich sind dafür die Medien. Wem es, wie Fleischhauer wichtig ist, dass die Menschen Angst vor Maskulinisierung bekommen, der schürz Rassismus.

Was die Migrationswirklichkeit angehe, sprächen die Fakten leider gegen die Fraktionsvorsitzende der Grünen und für die „FAZ“: Rund 70 Prozent derjenigen, die zu uns kommen, sind allein reisende, junge Männer.

Dieses vermeintliche Faktum verwundert nur, wer nicht über Migration Bescheid weiß und Nachdenkresistent ist. Viele Familien schicken, in letzter Hoffnung ihre Söhne. Viele Väter fliehen, weil sie hoffen, allein die Flucht zu überleben. Wir könnten das Problem der Männer beheben, wenn wir die Wege einfacher machen würden, oder den Männern das Nachholen ihrer Familien erleichtern.

Was mit einer „Maskulinisierung“ des öffentlichen Raums gemeint sein soll, weiß wohl nur Jan Fleischhauer. Im besten Fall lungern die Menschen, ob Mann oder Frau, eben nicht auf der Straße herum. Das klappt natürlich nur, wenn wir als Deutsche Integration aktiv und positiv gestalten, statt uns negativ, ressentimentbeladen und naiv-rassistisch in den Medien auszulassen.

Fleischhauer redet von einem neuen Eckensteher-Milieu in inneren Großstädten. Stört ihn etwa, dass auch Männer an Ecken herumstehen wollen? Dürfen das laut ihm nur die Prostituierten auf der Reeperbahn?

Die folgenden Auslassungen sprechen wirklich Bände über den kleinen Rassisten Jan Fleischhauer:
„Für eine Welt, in der schon ein zu offensiver Blick auf Po oder Busen einen sexuellen Übergriff markiert, verheißt das Wort „Maskulinisierung“ jedenfalls nichts Gutes.“ Na fürchten Sie sich auch schon? Böse männliche Migranten könnten bald auch auf Ihren Po schauen, und das gilt als sexueller Übergriff. Gar nicht gut. Ein deutscher Mann schaut natürlich nie einer Frau auf den Po. „Möglicherweise wird sich in den grünen Vierteln das Verhältnis zum Flüchtling merklich abkühlen, wenn zutage tritt, dass er die Etikette im Umgang der Geschlechter nicht beherrscht.“ Das hofft wohl jedenfalls Herr Fleischhauer. Statt Hoffnung säht er Wind für die „besorgten Bürger.“

„Auf den jungen Männern, die Deutschland erreichen, lastet ein enormer Druck. Dort, wo sie herkommen, wartet die Familie“ nicht darauf, dass sie es in der Fremde zu etwas bringen, sondern sie hofft, dass die Männer, Frauen, Kinder – überleben! Und sie wünschen sich, selbst zu überleben.

Einwanderung ist keine Frage der Größenordnung

Jan Fleischhauer ist zwar anderer Meinung. Er sagt, ob Integration gelänge, hinge vor allem an denen, die kommen. Dabei liegt es an uns, an unserer Politik, und an unserem persönlichen Verhalten, ob Ghettoisierung stattfindet, ob Bildung und Spracherwerb gefördert wird.

Jan Fleischhauer schein große Angst zu haben. Dabei geht es ihm recht gut: er muss nicht über den großen Teich fliehen, seine Kinder sind nicht auf der Flucht ertrunken. Angst und Spaltung zu propagieren, und vor Antisemitismus von Arabern gegenüber Juden zu warnen, wenn die die kommen gar keine Araber sind, sondern Syrer, ist schon einfach ziemlicher Schrott. Da bleibt sich Herr Fleischhauer immerhin treu.

Wegen niedriger Zinsen – Rente wann man will

Die niedrigen Zinsen zeigen, dass die Versicherungen ihre Versprechen nicht einhalten können. Da hilft es nur höhere Löhne zu zahlen. Oder früher in Rente zu gehen. Doch wie viele weniger Arbeitsjahre sind nötig?

Es gibt nicht genug gut bezahlte Arbeit.

Es ist eine Tragödie: Damit die deutschen Unternehmen weniger Lohnnebenkosten zahlen müssen, mussten wir uns von der Rente mit 65 verabschieden. Die Deutschen schlucken die bittere Pille, dass die Jüngeren bis zum Alter von 67 Jahren arbeiten müssen, bevor sie in den Ruhestand gehen dürfen. Doch die Wahrheit ist: die deutsche Wirtschaftslobby will, dass die deutschen bis mindestens 70 arbeiten.

Verkauft werden solche Meldungen unter anderem durch extrem hohle Artikel in der FAZ. Es ist zwar brutaler Schwachsinn, verdreht die Faktenlage und widerspricht dem öffentlichen Interesse, trotzdem wird so was publik gefordert. Wozu auch nicht? Die Interessen der Wirtschaft sind in Deutschland das einzige unantastbare Gut.

Nein, die Deutschen werden sicher nicht freiwillig bis 70 arbeiten. Sie werden es nur tun, wenn ihnen nichts anderes übrigbleibt. Schuld daran sind nicht die Deutschen – sondern die absichtliche Abschwächung der umlagefinanzierten Rente, eine familienfeindliche Politik, fehlende staatliche Investitionen, Sparfetischismus (schwarze Null) und eine antiintegrative Einwanderungspolitik. All dies zerstört die Altersvorsorge.

Da für die Lohnnebenkostensenkung die private Altersvorsorge eingeführt wurde, ist schon jetzt klar, dass viele Deutsche mit den Auszahlungen aus der staatlichen Rente allein nicht über die Runden kommen werden. Der Druck auf Beschäftigte, mit zu geringen Löhnen immer mehr Ruheständler über einen längeren Zeitraum finanzieren zu müssen, schürt Zukunftsängste und hemmt die Familienplanung. Das Ergebnis ist eine schwächelnde Demographie, die genutzt wird, um höhere Beiträge für die Einzahler zu rechtfertigen und weniger auskömmliche Renten zu zahlen.

Weniger arbeiten, weniger Ansprüche

Der Finanz- und Versicherungssektor in Deutschland wird gestärkt, in dem die Menschen das private sparen, zum Beispiel über eine Lebensversicherung, teilweise auch staatlich gefördert in einem Riester-Vertrag, nahegelegt wird. Doch die niedrigen Zinsen führen dazu, dass solche Versicherungen später weniger auszahlen, als bisher eingeplant. Die Finanzkrise hat auch gezeigt: Banken und Versicherungen können Pleite gehen. Die Konsequenz: die umlagefinanzierte Altersvorsorge sollte gestärkt und Familien finanziell entlastet werden.

Spätere Rente nutzt nur den Versicherern

Schön und gut: Für jedes zusätzlich über das Alter 67 hinaus gearbeitete Jahr zahlt der Staat sechs Prozent mehr Rente. Richtig zynisch wird es aber, wenn man folgenden FAZ-Satz mal interpretiert: „Auch die private Rentenversicherung zahlt mehr aus, weil der Sparer länger eingezahlt hat und die Auszahlphase kürzer ist.“ Das stimmt natürlich nicht. Die Auszahlphase wird kürzer, da die Zeit von Rente bis zum Tod kürzer wird. Die Wette gewinnt der Versicherer, und streicht den Rentenrest als Gewinn ein.

Es ist im Übrigen völlig müßig, die angeblich zusätzlich notwendigen Arbeitsjahre auszurechnen. Der FAZ-Autor sagt selbst: Ob eine Verzinsung für die nächsten 30 Jahre realistisch ist, weiß natürlich niemand. Private Altersvorsorge muss also den Menschen Sand in die Augen streuen. Und jeder weiß das vorher. Das einzige sichere Rentensystem ist das Umlagefinanzierte.

Man kann vieles hin- und her rechnen, besonders in einer Parawissenschaft wie der Ökonomie. Was? Ökonomie sei nicht seriös? Der Grundsatz der Volkswirtschaftslehre lautet ceteris paribus. Das beudeutet: Unter sonst gleichen Bedingungen – und meint, dass die Prognosen, Theorien und Rechnungen nur stimmen können (nicht das sie es tun), wenn die Annahmen stimmen und sich alles so entwickelt, wie man es vorhergesagt hat.

Astrologie und Wahrsagerei sind Parawissenschaften, also Esoterik. Und so ist es bei der Volkswirtschaft dann letztlich auch.

Was könnte man also tun? Ein ernstzunehmender guter Hinweis aus dem FAZ-Artikel: „ Man sollte lieber heute mehr sparen“, sagt Michael Hauer, Geschäftsführer des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung. Dann könnte man weiter mit 67 Jahren in Rente gehen. Oder sogar noch früher, je nach dem natürlich, wie viel man sparen kann. Man sollte demnach auch weniger konsumieren.

Man kann allerdings auch – von staatlicher Seite – eine höhere Verzinsung anstreben. Das geht zum einen durch Investitionsanreize, die das Aufnehmen von Krediten fördern. Oder aber man entscheidet sich, die Familien- und Arbeitspolitik so zu gestalten, dass Menschen sich sicher fühlen, und gerne Kinder bekommen wollen.

Eine weitere Möglichkeit wäre es natürlich, die Integrationspolitik möglichst so zu gestalten, dass der volkswirtschaftliche Nutzen erkennbar ist, beispielsweise in dem man die Menschen die zu uns kommen arbeiten lässt. Dies erscheint angesichts der jüngsten Flüchtlingssituation zwar wichtig, gut und richtig. Aber gerade die Parteien, die sich soziale und christliche Werte zuschreiben handeln in der Regel nur nach Eliteninteressen, und nicht so, dass es allen Menschen besser ginge.

Viele Menschen wollen gar nicht so viel arbeiten

Natürlich gibt es noch viele andere Ideen, das Volksvermögen gerecht zu verteilen und so auch eine gerechte und dem deutschen Wohlstand entsprechende Altersversorgung zu garantieren. Beispielsweise eine Finanztransaktionssteuer, Vermögenssteuer, Stärkung des Personalwesens in Finanzämtern und vieles mehr.

Vergessen wird dabei leider, dass das Wirtschaftssystem nicht von der unsichtbaren Hand Gottes geschrieben wurde, sondern von unseren gewählten Politikern frei gestaltet wird. Das es anders geht zeigen beispielsweise die skandinavischen Länder. Dennoch wird Menschen lieber Angst gemacht, und von Rente mit 70 geschwafelt. Warum nicht Rente wann man will? Mit Grundeinkommen kein Problem. Dann könnte auch tatsächlich jeder soviel arbeiten, wie er möchte, wann er möchte, wie oft er möchte.

Solche Maßnahmen nutzen allerdings nur den Menschen. Und die Frage ist immer, in wie fern man das wirklich wollen kann.

Angela Merkel Adé: Kanzlerin will neugeborenes Flüchtlingskind adoptieren und verabschiedet sich aus der Bundespolitik

EILMELDUNG – Berlin – (dspa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihren sofortigen Rücktritt angekündigt. Ein Sprecher des Kanzleramtes ließ verlauten, dass „ihr der ständige Kontakt zur Öffentlichkeit und die vielen öffentlichen Stellungnahmen“ in letzter Zeit sehr zur Last gefallen seien.

Sie wolle sich in Zukunft ganz der Erziehung des von ihr adoptierten und nach ihr selbst benannten Flüchtlingskindes widmen. Sie wolle der kleinen Angela ihre Kenntnisse in Regierungsführung auf den Weg geben, sie aber vor zu viel Öffentlichkeit warnen. „Frau Dr. Merkel glaubt, dass die Politik in Zukunft von einer völlig von der Bildfläche verschwundenen Monarchin“ repräsentiert wird, während Anwälte und Banken die eigentliche Regierungsarbeit übernehmen. „Die können das sowieso viel besser. Außerdem macht mir nur streicheln und winken so richtig Spaß.“

Ihrem Sprecher gab Angela Merkel nach der Pressekonferenz einen Keks, tätschelte seinen Kopf und sagte: „Das hast du ganz toll gemacht!“. Danach kündigte sie ihm fristlos, ließ sein Haus pfänden und schiebt nun seine Ehefrau ab.