Donald Trump bestätigt Demenz-Diagnose

Washington (dspa) – Der Milliardär und republikanische Politiker Donald Trump machte am vergangenen Abend seine Demenz-Erkrankung publik. 

Trump verlas am vergangenen Abend bei einer Pressekonferenz nur eine kurze Stellungnahme, nach der er bereits seit fünf Jahren aufgrund seiner Demenz in Behandlung sei. Er gedenke jedoch weiterhin für das Präsidentschaftsamt zu kandidieren, schließlich sei das Publikum an seine krankheitsbedingten verbalen Aggressionen und logischen Brüche gewöhnt. Frei nach dem Credo des Geschäftsmannes werde er eine erfolgreiche Idee [seine Kandidatur] weiter ausschlachten, auch wenn sie noch so dumm sei.

Trump stellte entschieden fest, dass er nicht gedenke, sich für die verbalen Entgleisungen der vergangenen Wochen zu entschuldigen. Erstens könne er aufgrund seiner Krankheit nichts dafür und zweitens habe er schließlich erst durch seine Entgleisungen so viel politischen Erfolg gehabt. Mehr noch: Er gedenke, die medikamentöse Behandlung ab sofort abzusetzen, da die geschmacklosesten und dümmsten Sprüche bisher durch das Medikament noch unterdrückt würden und er diese dem begeisterten Publikum nicht länger vorenthalten wolle. Für seine Medienwirksamkeit sei er bereit, seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen.

Der Politiker hatte behauptet, dass der Deserteur Bowe Bergdahl ohne Gefängnisstrafe davon komme und dass illegale Einwanderer amerikanische Bürger vergewaltigt, zum Analverkehr gezwungen und gekillt hätten. Er hatte ein generelles Einreiseverbot für alle Muslime und eine Mauer über die gesamte Länge der Grenze zu Mexiko gefordert. Außerdem hatte er diverse Personen von öffentlichem Interesse persönlich beleidigt. Beispielsweise hatte er über die Sängerin und Schauspielerin Bette Midler gesagt: „Wenn sie mich sieht, kriecht sie mir in den Arsch. Sie ist ekelhaft.“ Von ähnlich hohem Niveau waren Aussagen gegenüber Heidi Klum („leider keine 10 mehr“), Angela Merkel („die Person, die Deutschland ruiniert“), Megyn Kelly („Aus ihren Augen kam Blut, Blut lief überall aus ihr heraus“, womit er hatte andeuten wollen, dass ihre kritischen Fragen bei einem Interview durch ihre Menstruation bedingt gewesen seien).

Die Schrottpresseagentur ist gespannt auf die neusten Bonmots des dadaistischen Künstlers Trump, einer Realsatirefigur mit großer Schlagkraft. Jedoch halten wir es für unwahrscheinlich, dass Herr Trump, mit oder ohne Medikamente, in der Lage ist, seine eigenen Aussagen noch groß zu toppen.

Flüchtlinge in Ungarn sterilisiert

Budapest (dspa) – In den vergangenen Tagen gaben mehrere syrische Flüchtlinge an, statt den versprochenen medizinischen Behandlungen in ungarischen Krankenhäusern Sterilisationen erhalten zu haben. Bisher gab es zu diesen Vorwürfen noch keine offiziellen Stellungnahmen, daher ist bisher unklar, ob in dieser Sache bis jetzt Ermittlungen eingeleitet wurden.

Hamas will israelischen Spionage-Koboldmaki enttarnt haben

Gaza-Stadt (dspa) – Kürzlich hatte die Hamas gemeldet, einen Spionage-Delfin des Mossad gefangen zu haben. Das Tier habe sich durch „verdächtige Bewegungen“ verraten und sei mit einer Kamera und potenziell tödlichen Pfeilen ausgestattet gewesen (http://www.spiegel.de/politik/ausland/hamas-will-spionage-delfin-aus-israel-gefangen-haben-a-1048939.html). Nun macht die palästinensische Zeitung al-Quds erneut Meldung. Die Hamas habe einen neuen Spion des israelischen Geheimdienstes enttarnt: einen Koboldmaki, auch Maki-Affen genannt (https://www.youtube.com/watch?v=ADpxPO-wWt8). Das Tier habe sich durch auffälliges und damit verdächtiges Spähverhalten enttarnt und sei sofort festgenommen worden. Die Hamas will der Sache nun auf den Grund gehen.

Die Verunsicherung der Hamas ist verständlich: „Nicht zum ersten Mal geraten Tiere in Verdacht, für den israelischen Geheimdienst zu arbeiten. 2010 beschuldigte Ägypten den Mossad, er habe Haie ins Rote Meer geschickt, um Touristen am Strand von Scharm el-Scheich anzugreifen. 2013 wurde in der Türkei ein verdächtiger Falke aufgegriffen, der einen Ring aus Israel trug. Nach wenigen Tagen wurde der Vogel für unschuldig erklärt und wurde wieder in die Freiheit entlassen.“ (Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/hamas-will-spionage-delfin-aus-israel-gefangen-haben-a-1048939.html)

Da der Mossad vor keiner tierischen Maßnahme zurück zu schrecken scheint, bleibt nun die Frage, welches Tier er als nächstes für seine Zwecke missbrauchen wird. Regenwürmer zur Untertunnelung? Termiten zur Destabilisierung hölzerner Baustrukturen? Nacktmulle zur Ablenkung der Hamas-Kämpfer durch haltloses Gelächter? Wir dürfen gespannt bleiben.

Endlich Entlastungen für Griechenland

Berlin (dspa) – Der Deutsche Bundestag hat heute dem neuen Hilfspaket für Griechenland zugestimmt. Damit ist der Weg für neue Hilfsgelder geebnet. Deutschland hat aktuell die Position des Zuchtmeisters der EU inne, und ist damit verpflichtet, anderen EU-Mitgliedsstaaten seinen Willen aufzuzwingen.

„Wir sind alle froh, dass der Bundestag nun dem Hilfspaket zugestimmt hat, wir hatten schon praktisch nichts mehr zu tun“, äußerte sich der Präsident des Europäischen Parlamentes, Martin Schulz.

Die Hilfszahlungen für Griechenland folgen dabei einem ausgeklügelten Konzept, einer sogenannten zweigleisigen Strategie. Punkt eins ist dabei, dass die Hilfsgelder, die aus Steuermitteln der EU finanziert werden, gar nicht an die griechische Regierung oder gar die griechische Bevölkerung gehen, sondern lediglich der Tilgung von Krediten und Zinsforderungen dienen. Dabei sind die Zinssätze für die Hilfsmittel, die Griechenland natürlich in Form von Krediten bekommt, höher als die ursprünglichen Zinsen.

Durch die neuen, teuren Kredite zahlt Griechenland künftig noch höhere Zinsen, so dass die langfristige Verschuldung nachhaltig gesichert ist.

Teil zwei der von Wolfgang Schäuble erdachten Strategie umfasst Privatisierungsmaßnahmen. Die Deutsche Fraport AG kauft dabei beispielsweise vierzehn griechische Flughäfen, die bereits wirtschaftlich rentabel sind. So fließen die Gewinne, die bisher in Griechenland erwirtschaftet werden, automatisch aus dem Land ab und befinden sich nun mehr in deutscher Kontrolle.

Der griechische Staat behält dreißig unprofitable Flughäfen, die er sanieren muss, und kann so seine Kompetenz beweisen. Insgesamt profitiert von den Maßnahmen vor allem natürlich die griechische Bevölkerung, die auf Grund der steigenden Arbeitslosigkeit nun mehr Zeit hat, sich um die stetig wachsenden Flüchtlingsströme, die in Griechenland münden, zu kümmern.

Wolfgang Schäuble äußerte sich zuversichtlich zu den Hilfsmaßnahmen: „Man kann nie sicher sein, ob das Ganze am Ende dann auch wirklich funktioniert.“

Islamischer Staat wird EU-Mitglied und ersetzt Griechenland nach Grexit

Das Geld ist knapp in der EU. Nachdem bereits der Umstieg auf erneuerbare Energien und die Notrettung von Flüchtlingen eingeschränkt wurden, um Haushaltslöcher zu stopfen, hat sich nun die nächste Finanzierungslücke aufgetan.

Wenn Griechenland den Euro verlässt, müssen EU-weit die Flaggen ersetzt werden, damit diese die richtige Anzahl Sterne zeigen. Um dies zu vermeiden, hat der deutsche Star-Ökonom Hans-Werner Sinn einen bahnbrechenden Vorschlag gemacht: ein Ersatz-Mitgliedsstaat soll Griechenlands Platz einnehmen.

Viele Staaten reagierten prompt auf den Vorschlag, und brachten sich für die EU-Mitgliedschaft ins Rennen, schließlich ist die EU eine freundschaftliche Organisation, in der die Mitgliedsstaaten immer für einander einstehen. Zahlreiche Staaten wollen Teil dieser moralischen und menschlichen Elite-Gruppe sein.

Weißrusslands Präsident Aljaksandr Lukaschenka sagte beispielsweise, die EU habe „besonders bei der Griechenland-Rettung, aber auch durch ihre Russland-Politik, Waffenverkäufe in Krisenregionen und und durch die Abschottung ihrer Grenzen gegen die Flüchtlingsströme gezeigt, dass sie eine lupenrein demokratische Institution sei.“

Simbabwes Regierungschef Robert Mugabe lobte die EU und besonders Deutschland als engagierte und für humanistische Werte eintretende Institution: „Die EU vertritt exakt meinen Regierungsstil, so würde ich es auch machen! Natürlich wären wir gerne EU-Mitglied!“

Simbabwe kann sich allerdings als afrikanisches Land wenig Chancen auf die Mitgliedschaft machen. Horst Seehofer, CSU Experte für internationale Beziehungen, sagte: „Das würde völliges Chaos bei der kontrollierten Flüchtlingsabwehr, also, bei der Kontrolle der Flüchtlingseinreise bedeuten, wenn diesen dann neben dem Seeweg auch der Luftverkehr offenstünde.“

Überraschend war besonders der Mitgliedsschaftantrag der Schweiz, der von EU-Kommissionspräsident Jean Claude Juncker und von Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble gleich abgelehnt wurde. Juncker: „die Mitgliedschaft würde ein untragbares Chaos in den Finanzämtern der EU erzeugen, wenn plötzlich Bankdaten vieler EU-Bürger zugänglich wären.“ Schäuble bestätigte Junckers Einschätzung, sagte aber auch, dass sich der EU-Kommisionspräsident aus Finanz- und Wirtschaftsfragen in der EU rauszuhalten habe. „We agree to disagree“, so Schäuble.

Den Zuschlag für die EU-Mitgliedschaft erhielt schließlich der islamische Staat, kurz IS. Der Vorschlag wird besonders von der deutschen Waffenindustrie befürwortet. Die ständigen Vertreter der Waffenindustrie im Bundestag, Ursula von der Leyen und ihr Vorgänger, Thomas de Maizière, wurden dazu auf einer Kirmes befragt, wo sie mit den Vorständen von Heckler&Koch das G36  als Gewehr für Schießstände testeten.

Von der Leyen sprach sich für eine schnelle Mitgliedschaft des IS und auch ein mögliches Freihandesabkommen aus. „Der islamische Staat destabilisert zuverlässig die Region und ist selbst ein treuer Kunde unserer wichtigsten Industrie. Die Mitgliedschaft kann man nur begrüßen.“

Thomas de Maizière verspricht sich von der Mitgliedschaft außerdem einen Technologiesprung. „Der IS wird regelmäßig von US-Drohnen angegriffen. Als EU-Mitglied könnten diese Drohnen, wenn sie mal abstürzen von uns erforscht werden. Eine EU-eigene Drohne zu entwickeln ist die wichtigste Herausforderung unserer Zeit.“

Kritik gab es dazu vom internationalen Korruptionsexperten Sepp Blatter: „Die deutsche Waffenindustrie hat eindeutig ein Interesse an Krisenherden und somit auch am islamischen Staat.“ Parteispenden seien immer Einflussnahmen, die aufgeklärt werden müssten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel merkelt bislang zu den Vorgängen.