Die Jahresvorausschau: 2016

Das Jahr ist tot – es lebe das neue Jahr. Das Karussel dreht sich weiter. Was erwartet uns im neuen Jahr? Hier ist die politisch korrekte, in sauberster journalistischer Arbeit entstandene Jahresvorausschau 2016:

Januar:
Millionen Arbeitnehmerinnen nehmen den Vorschlag der Kölner Oberbürgermeisterin wörtlich und halten künftig eine armlänge Abstand von allen Männern und Gegenständen mit männlichem Artikel.

Februar:
Besonders im Rheinland gehen tausende maskierte auf die Straße und bilden so den größten Massenprotest in der Geschichte der Bundesrepublik.

März:
Der Geburtstag des Heiland wird gebührend gefeiert. Einige Christen feiern den muslimischen Ramadan als Zeichen der Solidarität, vertun sich dabei aber im Termin.

April:
Millionen von Männern tun es den Frauen gleich, und halten Abstand. Gesellschaftlich akzeptierte Nähe zu Gegenständen kristallisiert sich zu einem Gegenstand, der traditionellerweise mit Neutrum-Artikel geschrieben wird. Seltsamerweise halten trotzdem fast alle eine Armlänge Abstand zu ihrem Smartphone.

Mai:
Es wird wärmer. Pegida und die AfD sind sicher, dass die Flüchtlinge daran Schuld sind. Na sicher, jeder zusätzliche Flüchtling bringt 80 Watt zusätzliche Wärmeleistung!

Juni:
Die Festival Open-Air Saison geht los. Lutz Bachmann und Bernd Höcke gründen das Adolph-Hitler Sinphonie Orchester. Auf der Deutschlandtournee untermalen Sie „Mein Kampf“ mit Ausdruckstanz und stellen ihre hitlerbarttypische Schambehaarung zur Schau. Nachdem das Event den Monat über medial ausgeschlachtet wurde bewertet die Presse Bachmann und Höcke als geschmacklos, und lässt sie rechts liegen. Bachmann entschuldigt dass mit „Nur ein dummer Scherz.“

Juli – November:
Hmm? Was? Ach lass mich in Ruhe, ich hab Sommerloch. Es ist viel zu warm, da kann ich nicht arbeiten. Schreib doch was über Griechenland.

Dezember:
Wintereinbruch in Deutschland. Die CSU ist sich sicher, dass die Flüchtlinge daran Schuld sind. Thomas de Maiziere gibt bekannt, dass er ein milliardenteueres Großprojekt in den Sand gesetzt hat. Angela Merkel ist sich sicher: „wir schaffen das.“
Ein Großkonzern stellt Produkte her, die allen Menschen schaden. Die Aktien brechen kurz ein, doch dann wird der Konzern mit Hilfe von Steuergeldern wieder saniert.

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