Hans-Werner Sinn zum schlechtesten Professor des Jahres gewählt

München – (dspa) – Der deutsche Hochschulverband hat Hans-Werner Sinn zum schlechtesten Professor des Jahres gekührt. „Herr Kollege Sinn ist kein Wissenschaftler. Er äußert sich frei von jeglicher Rationalität. Als neoliberaler Lobbyist erster Güte kennt er weder politische Neutralität, noch interessiert ihn, was für die Menschen in diesem Lande eine gute Wirtschaftspolitik wäre.“

Herr Sinn entfremdet jedes Jahr sein ihm eigenes Institut und seinen Lehrstuhl, um politischen Lobbyismus zu betreiben. Damit zieht Herr Sinn los die selben Strippen wie viele seiner Kollegen der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, die sich zwar als freie Professoren und Experten ausgeben, dann aber durch ihren Lobbyismus für z.B. private Altersvorsorge und andere neoliberale Projekte alles dafür tun, damit wenige Privatpersonen an den Vor-Sorgen vieler Menschen der unteren bis mittleren Einkommensklasse  verdienen.

Hier noch ein paar von Herrn Sinn gestiftete Zitate, um seine Position besser einordnen zu können:

„Klimaschutz ist marktfeindlicher Unfug“
„Je niedriger der Lohn, desto mehr Arbeit ist da.“
„Unschädlich ist  nur ein Mindestlohn unter zwei bis drei Euro“.
„Das bisschen Bargeld, das die Griechen halten, ist wirklich nicht das Problem.“
„Mit dem Atomausstieg etwa wurde Deutschland zum Geisterfahrer in der Welt.“

Wir gratulieren Herr Sinn zu diesem wohlverdienten Preis und dem deutschen Hochschulverband für die aussagekräftige Auszeichnung, die den Verband als unabhängigen und kritischen Beobachter des deutschen Hochschulwesens positioniert.
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