Islamischer Staat wird EU-Mitglied und ersetzt Griechenland nach Grexit

Das Geld ist knapp in der EU. Nachdem bereits der Umstieg auf erneuerbare Energien und die Notrettung von Flüchtlingen eingeschränkt wurden, um Haushaltslöcher zu stopfen, hat sich nun die nächste Finanzierungslücke aufgetan.

Wenn Griechenland den Euro verlässt, müssen EU-weit die Flaggen ersetzt werden, damit diese die richtige Anzahl Sterne zeigen. Um dies zu vermeiden, hat der deutsche Star-Ökonom Hans-Werner Sinn einen bahnbrechenden Vorschlag gemacht: ein Ersatz-Mitgliedsstaat soll Griechenlands Platz einnehmen.

Viele Staaten reagierten prompt auf den Vorschlag, und brachten sich für die EU-Mitgliedschaft ins Rennen, schließlich ist die EU eine freundschaftliche Organisation, in der die Mitgliedsstaaten immer für einander einstehen. Zahlreiche Staaten wollen Teil dieser moralischen und menschlichen Elite-Gruppe sein.

Weißrusslands Präsident Aljaksandr Lukaschenka sagte beispielsweise, die EU habe „besonders bei der Griechenland-Rettung, aber auch durch ihre Russland-Politik, Waffenverkäufe in Krisenregionen und und durch die Abschottung ihrer Grenzen gegen die Flüchtlingsströme gezeigt, dass sie eine lupenrein demokratische Institution sei.“

Simbabwes Regierungschef Robert Mugabe lobte die EU und besonders Deutschland als engagierte und für humanistische Werte eintretende Institution: „Die EU vertritt exakt meinen Regierungsstil, so würde ich es auch machen! Natürlich wären wir gerne EU-Mitglied!“

Simbabwe kann sich allerdings als afrikanisches Land wenig Chancen auf die Mitgliedschaft machen. Horst Seehofer, CSU Experte für internationale Beziehungen, sagte: „Das würde völliges Chaos bei der kontrollierten Flüchtlingsabwehr, also, bei der Kontrolle der Flüchtlingseinreise bedeuten, wenn diesen dann neben dem Seeweg auch der Luftverkehr offenstünde.“

Überraschend war besonders der Mitgliedsschaftantrag der Schweiz, der von EU-Kommissionspräsident Jean Claude Juncker und von Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble gleich abgelehnt wurde. Juncker: „die Mitgliedschaft würde ein untragbares Chaos in den Finanzämtern der EU erzeugen, wenn plötzlich Bankdaten vieler EU-Bürger zugänglich wären.“ Schäuble bestätigte Junckers Einschätzung, sagte aber auch, dass sich der EU-Kommisionspräsident aus Finanz- und Wirtschaftsfragen in der EU rauszuhalten habe. „We agree to disagree“, so Schäuble.

Den Zuschlag für die EU-Mitgliedschaft erhielt schließlich der islamische Staat, kurz IS. Der Vorschlag wird besonders von der deutschen Waffenindustrie befürwortet. Die ständigen Vertreter der Waffenindustrie im Bundestag, Ursula von der Leyen und ihr Vorgänger, Thomas de Maizière, wurden dazu auf einer Kirmes befragt, wo sie mit den Vorständen von Heckler&Koch das G36  als Gewehr für Schießstände testeten.

Von der Leyen sprach sich für eine schnelle Mitgliedschaft des IS und auch ein mögliches Freihandesabkommen aus. „Der islamische Staat destabilisert zuverlässig die Region und ist selbst ein treuer Kunde unserer wichtigsten Industrie. Die Mitgliedschaft kann man nur begrüßen.“

Thomas de Maizière verspricht sich von der Mitgliedschaft außerdem einen Technologiesprung. „Der IS wird regelmäßig von US-Drohnen angegriffen. Als EU-Mitglied könnten diese Drohnen, wenn sie mal abstürzen von uns erforscht werden. Eine EU-eigene Drohne zu entwickeln ist die wichtigste Herausforderung unserer Zeit.“

Kritik gab es dazu vom internationalen Korruptionsexperten Sepp Blatter: „Die deutsche Waffenindustrie hat eindeutig ein Interesse an Krisenherden und somit auch am islamischen Staat.“ Parteispenden seien immer Einflussnahmen, die aufgeklärt werden müssten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel merkelt bislang zu den Vorgängen.

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